Mukoviszidose | Versicherungstipps

Mukuviszidose und Versicherungen… – Stand 2020/01

Seit nunmer fast 10 Jahren sind wir bereits Schutzengel für Menschen mit Mukoviszidose.

Immer wieder wurden wir mit der Frage konfrontiert:

„Welche Absicherungsmöglichkeiten für Mukoviszidose-Betroffene empfehlenswert sind – und welche ratsamen Versicherungstipps wir auch den Eltern weitergeben können“.

Nachdem wir in i.d.Z. nicht nur telefonisch und per Mail aus ganz Deutschland kontaktiert werden – haben wir uns nach unserem letzten Fachvortrag entschieden, nützliche Infos und Tipps in diesem Beitrag zusammen zu fassen.

Wir möchten so den Betroffenen, Eltern aber auch Familienmitgliedern einen Überblick geben, was -Stand 2020/01- versicherungstechnisch überhaupt möglich ist und auf was man achten sollte.

Zugegeben – Versicheurungsthemen können mühsam, trocken und anstrengend zu lesen sein. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen haben, den Beitrag in 6 Themenpunkte zu unterteilen.

Um nicht jedes Thema bis ins kleinste Detail zu erklären – verweisen wir deutlich auf Links unserer Landingpage.

Die Unterteilung setzt sich wie folgt zusammen:

  1. private Unfallversicherung
  2. Pflegeergänzungsversicherung
  3. Berufs-/Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Risiko-Lebensversicherung
  4. Altersvorsorge/Hinterbliebenenabsicherung
  5. Auslandsreise
  6. allgemeiner Versicherungshinweis & Tipps an Betroffene und Elternteile

Auch möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass ein möglicher Versicherungabschluss über uns -CMO Makler- nicht zwingend erforderlich ist. Wir verstehen uns als Schutzengel und helfen gerne & unentgeltlich weiter!

Klar wären wir auch gerne IHR persönlicher Ansprechpartner für alle Finanz- und Versicherungsthemen – wissen aber auch, dass es nicht nur in Karlsruhe gute VEMA-Versicherungsmakler gibt 😉 😉

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1.Unfallversicherung:

Eine Unfallversicherung soll vor allem eines tun: finanzielle Mittel beschaffen, um den gewohnten Lebensstandard im Falle einer unfall-bedingten Invalidität halten zu können.

Allgemeine Informationen zur privaten Unfallversicherung, Schadenbeispiele, sowie Begrifflichkeiten wie Invaliditätssumme, Unfallrente, etc. haben wir zum nachlesen HIER zusammengefasst.

Doch hier und jetzt geht es im speziellen um Lösungsansätze für Mukoviszidose-Betroffene, weshalb wir den Unfalltarif XXL der InterRisk Versicherung vorstellen möchten. Nach unseren Recherchen der derzeit einzige Tarif, welcher das Risiko Mukosviszidose“ tatsächlich zeichnet!

Zwar gibt es eine Vielzahl von Tarifen in Deutschland, welche die „Unfallversicherung ohne Gesundheitsprüfung“ offerieren – doch Vorsicht vor dem Kleingedruckten!

Im Bedingungswerk finden sich hier Begrifflichkeiten wie „Mitwirkungs-anteil“ oder „Leistungsausschuss für bereits bestehende Diagnosen“. Sehr gut beschrieben haben dies´ auch unsere geschätzten Kollegen der Finanzberatung Bierl in Ihrem Beitrag

Doch wie verhält es sich konkret mit den Annahmerichtlinien für Muko-Betroffene?

Die „Risikofragen“ der InterRisk lauten:
Wurden bei einer der zu versichernden Personen wegen AIDS, Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenmissbrauch, Bluterkrankheit, Epilepsie, Glasknochenkrankheit, Multipler Sklerose, Osteoporose, Paget-Krankheit, Spina bifida, Wirbelgleiten oder Zuckerkrankheit in den letzten 5 Jahren ärztliche Behandlungen durchgeführt oder Medikamente verordnet?
Risikopruefung-InterRisk-Unfall

Es wird also nicht nach Mukoviszidose gefragt und die Medikamenten-einnahme bezieht sich auf die o.g. Krankheitsdiagnosen!

Aus diversen Ausschreibungsprozessen haben wir uns immer wieder abgesichert und von Seiten der InterRisk zu den jeweiligen Anfragen die stetige Rückmeldung erhalten, „dass auch im Bedingungswerk NICHT nach der Mukoviszidose oder einem Grad der Behinderung gefragt wird (…) und somit dies für die XXL-Unfallversicherung keine Ablehnung darstellt!“

Und was – wenn einer der o.g. Krankheitsdiagnosen zutrifft? z.B.:Zuckerkrankheit?     

Aus einer Muko-Voranfrage in 2018 hatten wir die „Zuckerkrankheit“ als einer der o.g. Krankheitsdiagnosen

Die InterRisk versichert trotzdem!

Und zwar ohne Risikozuschlag – dafür mit einem Leistungsausschuss für Zuckerkrankheit, zumal Diabetes eine erhebliche Risikoerhöhung darstellt. Nicht nur bezüglich des allgemeinen Unfallrisikos z.B.: Unfall als Folge eines Zuckerschockes, sondern auch beiden Unfallfolgen – da die Heilungschancen oftmals deutliche schlechter sind.

Weitere Highligts und beitragsfreie Leistungen der XXl-Deckung – neben der ohnehin schon sehr hohen Unfall-Gliedertaxe sind:

  • Sonnenstich/-brand ist mitversichert,
  • der Oberschenkelhalsbruch und Armbruch sind unabhängig von der Ursache mitversichert,
  • Bergungskosten,
  • Rehamaßnahmen,
  • kosmetische OP´s sind unbegrenzt versichert,
  • u.v.m.

Was kostet mich eine Unfallversicherung?

Beiträge und Summen sollten immer individuell – und nach vorheriger Analyse erfolgen.

Als Richtlinie: Die Prämie richtet sich nach dem Beruf, Geschlecht und Eintrittsalter, sowie der gewünschten Invaliditätshöhe. 350.000Euro Leistung bei Vollinvalidität kosten für eine 25jährige Kauffrau ca.10,-/mtl.

Erweiterungstipp zur Unfallversicherung:

Die Unfallrente!

Auch die Unfallrente ist ein gern genommener Baustein. Für „gewöhnlich“ sind wir eher nicht „Fan“ dieses Bausteines und empfehlen hier eher anderweitige Modelle, wenn es um die Arbeitskraftabsicherung geht. Die Unfallrente ersetzt keine reine Berufsunfähigkeitsversicherung, stellt jedoch eine sinnvolle Ergänzung dar.

Gerade für all jene -die aufgrund ihres Gesundheitszustandes keine Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten können – oder beruflich einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt sind, sollte dieser Baustein ein absolutes Muss sein.

Da dieser Baustein ebenfalls den o.g. Risikofragen unterliegt, „kann“ dies für wenig Geld (ca.100,- im Jahr für 1.000,- mtl. Rente) als weitere – sinnvolle Ergänzung zur Unfallversicherung mit eingebaut werden.

Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung wird die Unfallrente lebenslang bezahlt. Das kann zusätzlich zur Kapitalleistung aus der Invaliditätssumme, einen echten finanziellen Mehrwert bieten, da hiermit ein Verdienstausfall -nach einem Unfall-ausgleichen werden kann.

Mit einer gut kombinierten Unfallversicherung sind Sie im Fall der Fälle auf der finanziell sicheren Seite.

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2.Pflegeversicherung:

Pflegebedürftigkeit ist eines der großen Schreckgespenster unserer Zeit. Eine durch

  • Geburtenrückgang und steigende Lebenserwartung zunehmend vergreisende Gesellschaft,
  • ständig steigende Kosten im Pflegebereich und
  • der berufsbedingte Wegzug von Angehörigen

werfen zwei Fragen auf:

Wer kümmert sich um den Pflegepatienten und wer soll das bezahlen??

Wie oben zur Unfallversicherung – haben wir Ihnen auch für den Bereich der Pflegeversicherung, sämtliche Informationen, Begrifflichkeiten, etc. gesondert auf unserer Landingpage- HIER – zusammengefasst.

Die Gesundheitsfragen bei Pflegeergänzungtarifen sind sehr streng – bleibt die Frage:

Gibt es überhaupt die Möglichkeit, als Mukoviszidose-Betroffener sich gegen das Risiko der Pflege zu versichern?

Ja – ein „Hintertürchen“ gibt es – den sogenannten Plege-Bahr-Tarif !

Diese Option konnten wir schon in unzähligen Anfragen zeichnen und möchten Ihnen dies kurz aufzeigen:

  • Eine klassische Gesundheitsprüfung -wie bei anderen Pflegeversicherungen erfolgt beim „Pflege Bahr“ nämlich nicht
  • auch gibt es keine Altersbeschränkung nach oben wie bspw. bei BU-Options-Tarifen. (Thema wird beim PUNKT3 gleich beschrieben)

Die Einführung vom „Pflege Bahr“ stellt eine funktionierende Lösung für beinahe jeden volljährigen Bürger dar, der noch nicht pflegebedürftig ist/war oder dement ist.

  • Der „PflegeBahr“ wird oft als „Riester für den Pfelgefall“ verglichen.
  • es handelt es sich um eine staatlich geförderte Pflegeergänzungs-versicherung.

Selbstverständlich ist diese Lösung nicht für jeden der bestmögliche Lösungsweg – jedoch speziell für Muko-Betroffene ist dies aktuell ein mehr als interessanter Ansatz und oftmals die einzige Möglichkeit, sich gegen das Risiko der Pflegeeinstufung-Arbeitskraftabsicherung zu versichern!!!

Was kostet der Pflege-Bahr?

Der Beitrag des Pflege-Bahr-Tarifes liegt bei ca. 15 Euro/mtl. und wird im Jahr mit 60Euro (5 Euro mtl.) vom Staat gefördert. Oder anders gesagt: Keine Gesundheitsprüfung und der Staat beteiligt sich bis zu einem Drittel an den Kosten.

Gerade für junge Kunden, ist die Pflege-Versorgungslücke so bereits zum Mindestbeitrag von 10 Euro im Monat spürbar zu reduzieren.

Welche Voraussetzungen müssen für den Pflege-Bahr erfüllt sein?

Wie gesagt, die gegenüber allen anderen bekannten Pflegetarifen meist umfangreichere gesundheitliche Vorgeschichte – spielt keine Rolle.

Um den Tarif zu erhalten werden keine Gesundheitsfragen gestellt, lediglich 4 Risikofragen /Voraussetzungen -neben dem Wohnsitz in Deutschland- müssen erfüllt sein:

  • Mindestens 18 Jahre alt
  • Mitglied einer gesetzlichen-oder privaten Pflegeversicherung
  • es besteht kein weiterer Pflege-Bahr-Vertrag
  • UND: kein Bezug von Leistungen aus der gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung VOR bzw. ZUM Zeitpunkt des Abschlusses!
Risikofragen-Pflege-Bahr

Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass

  • eine Wartezeit bei allen reinen Pflege-Bahr-Tarifen (ohne Gesundheitsprüfung) von 5 Jahren zu erfüllen ist – diese entfällt bei Unfällen!
  • die versicherbaren Sätze -anders als bei reinen Pflegeergänzungs-tarifen in der Höhe begrenzt sind und nicht 100%ig ausreichend sind, um die Versorgungslücke im Pflegefall optimal zu schließen.

Welche Tarife empfehlen wir?

Selbst wenn sich der Beitrag bei den Gesellschaften nur im Cent-Bereich unterscheidet – so sind die unterschiedlichen Rentenhöhen der Versicherer –je Pflegegrad- zum Teil doch enorm. Auch ein Grund, warum wir bei jeder Ausschreibung immer den Einzelfall betrachten und deshalb es nie pauschal beantworten können.

Fakt ist, sehr gute Rentenhöhen konnten wir in der Vergangenheit bei der R+V, der Halleschen oder der Versicherungskammer Bayern, etc. zeichnen.

Dieses Jahr ist uns die Signal-Iduna mit Ihrem „Pflge-Bahr-Plus“ Baustein, ebenfalls als TOP-Empfehlung ins Auge gesprungen.

Der Baustein „Pflge-Bahr-Plus“ ergänzt nämlich den klassischen Pflege-Bahr-Tarif „ON TOP“ und ist mit einfachen Gesundheitsfragen versehen. Erste Anfragen konnten letztes Jahr bereits so gezeichnet werden.

On Top“ bedeutet: Der Baustein verdoppelt die Leistungen des klassischen Pflege-Bahr-Tarifes der Signal und ist somit eine echte Pflege-Alternative!

Pflege-Bahr-Plus-Signal

Für die Beantragung des zusätzlichen Bausteines „Pflge-Bahr-Plus“ der Signal, gelten die folgende erweiterten Fragen:

Wortlaut:
  1. Körpergröße und Gewicht (zwecks BMI)
  2. Wurde eine HIV-Infektion festgestellt oder erfolgte ein den letzten 5 Jahren Behandlungen/Untersuchungen mit krankhaftem Befund wg. folgender Erkrankungen/Beschwerden: Alkohol-/Drogenmissbrauch, Alzheimer, Arthritis, Arthrose, Asthma bronchiale, Blutgerinnungs-störungen, Darmerkrankung (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Demenz, Depression, Diabetes mellitus, Epilepsie, Herzinfarkt, Knochenschwund, Krebserkrankung, Lähmungen, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Muskelschwund, psychische Erkrankungen, Rheumatische Erkrankung und/oder Schlaganfall?
  3. Beziehen Sie Leistungen aus einer Pflegeversicherung oder haben Sie diese Leistungen beantragt?
Pflege-Bahr-Plus-Signal-Fragen

Weitere Highlights des Bausteines Pflge-Rente-Plus der Signal:

  • Einmalleistung des 3fachen, vereinbarten Monatssatzes! (wenn die versicherte Person erstmals dem Pflegegrad 4 oder 5 zugeordnet worden ist)
  • Verzicht auf eine Wartezeit! (sollte die versicherte Person direkt nach dem Aschluss der Versicherung pflegebedürftig werden, hat diese sofort einen Anspruch auf die vereinbarte Leistung diese Bausteines.

Wir hoffen, dass Sie niemals in die Lage kommen auf tägliche Hilfe angewiesen zu sein. Der staatlich geförderte PflegeBAHR (ggf. Signal-PflegeBahr PLUS) ergänzt die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung.

Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsmakler!

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3.Berufs-/Erwerbsunfähigkeit:

Eines vorab: Nachdem wir bis vor wenigen Jahren noch sehr viele Erwerbsunfähigkeitsvertäge für Muko-Betroffene über die Generali zeichnen konnten -hier sogar erste Renten in Anspruch genommen werden- und sich dieser Tarif als echte Empfehlung behauptete, gibt es aktuell leider keinen verkaufoffenen/vergleichbaren Tarif mehr . (Stand 2020/01)

Wir erhalten zwar immer wieder Anfragen zum „alten Generali Tarif“** – wie gesagt, leider ist der Tarif im Zuge der Unternehmensneuausrichtung geschlossen worden und steht somit nicht mehr zum Verkauf. Aus Generali wurde “ Proxalto“ – für Personen, die damals noch in den Genuss des Tarifes gekommen sind, ändert sich somit nur der Name.

**Der Tarif war in der mtl. Höhe auf max.1.000,- mtl.Rente gedeckelt, hatte 5 Jahre Wartezeit und zeichnete sich lediglich mit 2 Risikofragen aus. Bei einem Durchschnittsbeitrag von 40,-mtl. auch finanziell tragbar.
Trauern wir nicht länger diesem Tarif nach und blicken nach vorne…

Optionstarife für einen Verzicht auf eine spätere Gesundheitsprüfung gibt es zwar viele . Im Kleingedruckten heisst es dann aber oftmals: „Option auf eine spätere Gesundheitsrprüfung OHNE erneute Gesundheitsprüfung!“.

Also wird bei Antragsunterzeichnung der Gesundheitszusand bereits abgefragt – oder zu diesem Zeitpunkt die bereits bestehenden Erkrankungen kategorisch ausgeschlossen!

Wir haben jedoch folgende Empfehlungen – mögliche Alternativen – für das Thema Berufs-/ Erwerbs-unfähigkeit, welche wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Selbstverständlich informieren wir nicht nur über diesen BLOG, sonder den Muko e.V. in Bonn umgehend darüber, sobald es weitere /interessante Absicherungs-möglichkeiten gibt.

(Anmerkung: derzeit prüfen wir u.a. einen SBU-Baustein der LV1871)

1.Kinder bis 15 Jahren:

Aktuell gibt es unserer Meinung nach lediglich einen Tarif, welcher zumindest „die Option auf eine spätere Berufsunfähigkeit“ sauber und fair beinhaltet. Dieses Hintertürchen nennt sich KinderVorsorgeInvest-Sparplan der BASLER Lebensversicherung!

Die vereinfachte Gesundheitsprüfung bis zu 1.000,- mlt. BU-Rente fällt leider weg, da hier Gesundheisfragen zu beantworten wären.

ALLERDINGS: Für den Abschluß des Bausteines der BU-Option sieht es anders aus ! (hier ist tatsächlich „nur“ die Frage 5 relevant)

Diese BU-Option ohne Gesundheitsprüfung ist bis 500 € BU-Monatsrente beim Abschluß limitiert. Eine echte Empfehlung, die funktionieren „KANN“ **!

(**Anfragen aus 2018/2019 konnten wir so positiv zeichnen da VOR Abschluss noch keine Rente/Pflege/Behindertenausweis für die Kinder beantragt wurden)

Die versicherte Person kann während der Ausbildungsphase bis 6 Monate nach Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit eine selbständige BU abschließen: Ohne Gesundheitsprüfung bis zu einer Monatsrente von 500 EURO.

Der Fragebogen für die Ausübung der BU-Option lautet:

Basler-Fragebogen-zur-Ausübung-der-BU-Option

Im Wortlaut:

  • Erhalten oder erhielten bzw. beantragten Sie eine Rente oder Abfindung wegen Berufsunfähigkeit,
  • Erwerbsunfähigkeit,
  • Erwerbsminderung,
  • Grundunfähigkeit,
  • Pflegebedürftigkeit oder
  • körperlicher Schäden (ggf. Rentenbescheidabschrift – Begründungsteil mit Versehrtenstufe – beifügen) und/oder
  • besitzen oder beantrag(t)en Sie einen Ausweis nach dem Behindertenrecht?

Weitere Highlights:

  • Geld entnahmen sind möglich (Sparplan)
  • Zuzahlungen ab 250 Euro jederzeit möglich
  • Beitragszahler kann auch Opa/Oma sein. Mit dem Baustein der „Beitragssicherung bei Tod des Versicherungsnhemers“ wird der Monantsbeitrag somit sogar bis zum maximalen Endalter 27 bezahlt. Die BU-Option bleibt trotzdem bestehen.
  • das maximale Eintrittsalter des Tarifes ist das 15.Lebensjahr (damit die BU-Option überhaupt greift)
  • der Mindestsparbeitrag beträgt ist 25,-/mtl. (incl. BU-Option)

Wann erlischt die BU-Option?

Die BU-Option erlischt in folgenden Fällen:

a) Für die versicherte Person wurde bereits einmal eine der folgenden Leistungen beantragt:

  • Berufsunfähigkeits-Rente,
  • eine Grundunfähigkeits-Rente,
  • eine Erwerbsunfähigkeits-Rente,
  • eine Erwerbsminderungs-Rente,
  • eine Dienstunfähigkeits-Rente oder
  • Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung.

b) Die versicherte Person ist schwerbehindert oder hat einen Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderung gestellt.

Sollte also kein Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderung gestellt sein und KEINE o.g. Leistungen in Anspruch genommen worden sein – greift diese BU-Option nach Abschluß einer Ausbildung oder Studium OHNE Gesundheitsprüfung.

2.Erwachsene/Berufstätige:

Vereinzelte Versicherer bieten zwar immer wieder Sonderaktionen mit vereinfachter Gesundheitsfragen an. Dennoch ist die „Muko“ – durch die ständige Medikamenteneinnahme – hier leider NIE relevant.

ABER: Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über Ihre betriebliche Altersvorsorge (bAV) – Direktversicherung bzw. der Berufsunfähigkeit als Direktversicherungs-Vereinbarung!

Im Gegensatz zur betrieblichen Rentenzahlung -welche erst im Ruhestand fällig wird- punktet die betriebliche Berufsunfähigkeits-rente mit der Sicherheit, bereits während des Berufslebens für den Notfall finanziell abgesichert zu sein und bietet dem Arbeitnehmer somit einen sofortigen Nutzen.

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen den Zugang zu einer „bAV“ ermöglichen. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG), beinhaltet umfassende Neu- regelungen zur Stärkung der Betriebsrente in Deutschland.

Unter anderem ist festgelegt, dass ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter, der eine Betriebsrente durch Gehaltsumwandlung abschließt, in Zukunft einen Zuschuss von 15% des Umwandlungsbetrages zahlen muss, soweit er durch Entgelt-umwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart.

Hier kann eine ergänzende (oder selbstständige) Berufsunfähigkeits-versicherung als nachträgliche Beitragsbefreiung angeboten werden – und zwar in der Regel mit listenmäßiger Aufnahme ohne Altersbegrenzung, Sonderkonditionen und ohne/oder vereinfachter Gesundheitsprüfung.

Die Betriebsrente der Mitarbeiter ist damit für den Fall der Berufs-unfähigkeit gesichert und der Arbeitgeber hat eine wichtige Verpflichtung aus dem BRSG erfüllt.

Jede Fallkonstellation schaut allerdings anders aus. Es gibt Mindestvoraussetzungen für eine solche Durchführung des Mitarbeiterkollektives und diese sind bei jedem Versicherer verschieden.

  • Mitarbeiter-/Kollektivgröße für einen solchen Gruppenvertrag bzw. Kollektivlösung. (schon ab 10 Personen möglich)
  • Obliegenheitserklärung des Arbeitgebers
  • etc.

Als Arbeitnehmer hat man im Grunde kein Mitspracherecht, bei welchem Anbieter der Arbeitgeber die „bAV“ durchführt – aber sprechen Sie mit ihm!!!

Einzelheiten bespricht man in kleinen Betrieben mit dem Chef, in großen Betrieben mit dem Sachbearbeiter in der Personalabteilung. Für den Ausschreibungsprozess, sollte sich dieser dann an den Hausmakler wenden, welcher dann in Verhandlungen mit den Versicherern geht.

Uns bekannte Betriebslösungen aus „Muko-Gesprächen“ bieten bspw. die SWISS-LIFE, R+V, AXA, etc. an.

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4.Altersvorsorge & Hinterbliebenenabsicherung

Der Muko e.V. hat zu diesem Thema bereits treffend hingewiesen: Beitrag – wie können Mukoviszidose-Betroffene vorsorgen?

  • Dauer der Einzahlung?
  • die Höhe der mtl. Rate?
  • Wie flexibel müssen mir meine Reserven zur Verfügung stehen?

Sie merken, auch das „Altersvorsorge-Thema“ ist ein breit gefächertes Thema. Die „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es hierzu nicht.

Eine Altersvorsorgeberatung MUSS immer individuell berechnet werden, da Wünsche/Bedürfnisse/familiäre Situation/Erbe/Berufsstatus/etc. schlichtweg bei jedem verschieden sind.

Einer „Riester-Lohnt-Sich-Nicht „oder „Aktien sind nicht gut“ Stammtisch-diskussion möchten wir hier nicht starten.

Vielmehr möchten wir ebenfalls darauf hinweisen, dass eine Vorsorge -bzw. Altersvorsorge- gut durchdacht & beraten werden sollte, zumal jede Art der Vorsorge Vor- und Nachteile mit sich bringt.

Deshalb kann man nicht pauschal sagen, welche Art&Form die tatsächlich „beste“ Art der Altersovorsorge ist. Unseren Kunden bieten wir deshalb immer den „**Schichtenvergleich“ an – bei dem die unterschiedlichsten Anlageformen verglichen werden.

Kein Geheminis ist es aber, dass wir „Fans“ von flexiblen Sparverträgen sind.

Nichts zu tun – und sich nur auf staatliche Lösungen zu verlassen- ist definitiv keine Lösung. Deshalb unsere Empfehlung für jedermann:

1.kostengünstige/flexible Sparverträge – gegenüber den klassischen Lebens- / Renten-versicherungen!

  • Flexibilität,
  • Entnahmemöglichkeiten,
  • geringe Kosten,
  • Chance auf Erträge,
  • keine Gesunheitsfragen,
  • uvm.
…sprechen für diese Art der zusätzlichen Vorsorge – da ohne Gesundheitsprüfung!

Ihre individuelle/n Anlagestrategie/n (Renten-, Aktienfonds, ETF´s, etc.) wird bei einem Beratungsgespräch abgefragt.

Ob beispielsweise kostengünstige, aktiv-gemanagte Anlagestrategien (z.B. Helvetia, Stuttgarter, Condor, Universa, VEMA, Volkswohlbund, AlteLeipziger, etc.) eine mögliche steueroptimierte Alternative zur Direktanlage darstellen können, etc. wird hier dokumentiert.

Zusätzlich zur allgemeinen Beratung und der Bedarfermittlung, wird vor Vertragsabschluss die „Geeignetheits- und Angemessenheisprüfung von Anlageprodukten“ erfragt. Hier wird zusätzlich geprüft-erfragt, ob das in Betracht kommende Versicherungsanlageprodukt für Sie geeignet und angemessen ist

Das beste Invest – respektive höchste Verzinsung – bringt relativ wenig, wenn die Kosten/Steuern der Anlage sehr hoch sind und noch abgezogen werden müssen!

2.Hinterbliebenenabsicherung

Analog der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung auch hier vorweg:

Uns ist kein einziges Angebot am deutschen Markt bekannt, bei dem Muko-Betroffene eine einfache Risikolebensversicherung noch ohne Gesundheitsprüfung erhalten können! Hier dürfte das „letzte Einhorn“ mit dem Rückzug der Delta Lloyd vom deutschen Markt verschwunden sein.

Eine erleichterte Prüfung gibt es für Bauherren & Immobilienwerwerber – hierzu werden wir aber in einem gesonderten Beitrag berichten –Verlinkung folgt- .

Bei vielen Anbietern gibt es nämlich vereinfachte Gesundheitsprüfungen oder „Gesundheitserklärungen“ (wie z.B. bei der Gothaer Versicherung) für die Kreditabsicherung, wenn es um die selbstbewohnte Immobilie geht.

Die Württembergische Lebensversicherung verzichtet bei einer Darlehens- summe bis 120.000 Euro sogar voll auf die Gesunheitsfragen und -erklärung, wenn das Bauspardarlehen i.V. mit einem Bausparvertrag der Wüstenrot gezeichnet wird.

Bei der Gothaer z.B. sieht diese Erklärung wie folgt aus:

  1. Die zu versichernde Person bestätigt, dass sie zurzeit voll arbeitsfähig ist und dass sie in den letzten 5 Jahren nicht länger als 4 Wochen ununterbrochen arbeitsunfähig war und
  2. dass in diesem Zeitraum auch keine der folgenden Erkrankungen bei ihr festgestellt oder behandelt wurden:
    Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Schlaganfall, Gehirntumor, Nierenversagen, Diabetes, Lebererkrankungen, psychische Erkrankungen, HIV-Infektion/AIDS.
  3. Körpergröße und Gewicht

Wie oben geschrieben, zu diesem Thema der richtigen „Risiko-Lebensversicherung beim Immobilienerwerb“ werden wir gesondert berichten. Anbieter mit vereinfachter Prüfung gibt es nämlich tatsächlich mehr als man denkt: Allianz, Dialog, etc.

Sprechen Sie ggf. mit einem Versicherungsmakler. Dieser wird Ihnen eine erste Einschätzung geben, bevor er in den Ausschreibungsprozess geht.

Welche Lösungen bleiben noch?

Sterbegeldversicherungen sind eine Möglichkeit. Je nachdem, ob zumindest noch die geforderten Gesundheitserklärungen der Sterbekassen abgegeben werden können, sind hier Absicherungshöhen von 8.000 bis 25.000 Euro pro Vertrag möglich.

Versicherungsschutz besteht dann je nach Anbieter nach einer entsprechenden Wartezeit von in der Regel drei Jahren. Nun ist es allerdings ziemlich mühselig und zudem auch recht kostspielig, eine vernünftige Absicherungshöhe über eine Vielzahl von Sterbegeldversicherungen darzustellen.

oder alternativ:
Eine Todesfallabsicherung von 50.000 Euro ohne Gesundheitsprüfung kann über einigen Anbietern mit einer Fondsrentenversicherung mit Hinterbliebenenschutz darggestellt werden.
Hier bietet es sich bei dieser Zielsetzung an, Anbieter zu wählen, die eine hohe Todesfallabsicherung im Verhältnis zur Sparsumme anbieten.

Hier sind uns diese Anbieter bekannt:

  • Zum einen die UNIVERSA Lebensversicherung – mit dem Tarif „topinvestRENTE“, sowie
  • die ERGO Vorsorge mit dem Tarif „ERGO RENTE CHANCE“, die maximal 200 Prozent der Beitragssumme als Hinterbliebenenschutz ohne Gesundheitsfragen ermöglichen – jeweils max. 50.000Euro.
  • Zum anderen die WÜRTTEMBERGISCHE Lebensversicherung mit dem Tarif „Genius“, bei der bis zu 120.000 Euro Todesfallabsicherung versichert werden können, jedoch maximal 60Prozent der Beitragssumme.

Insgesamt kann über diesen Weg also maximal 220.000 Euro Todesfallleistung dargestellt werden .

Ähnlich wie bei den Sterbegeldversicherungen gibt es hier eine Wartezeit von drei Jahren, in denen zunächst im Todesfall nur das Fonds-guthaben ausgezahlt wird. Natürlich muss hierfür mehr Geld in die Hand genommen werden, als bei einer reinen Risikolebensversicherung ohne Risikozuschläge.

Was kostet dieser 50.000 Euro-Todesfallschutz nun z.B. für einen 30-Jährigen?

Da es eine Rentenversicherung ist, legen wir hier eine Versicherungsdauer bis zum 62. Lebensjahr zugrunde. Für diesen Schutz muss etwa 65 Euro mtl. aufgewendet werden.

Im Vergleich zum gesunden Nichtraucher -der für eine entsprechende Absicherung weniger als zehn Euro im Monat aufwenden muss- scheint das erst einmal abzuschrecken. Dennoch sind wir glücklich, dass überhaupt Versicherungsschutz gewährt wird.

Auch dann, wenn kein Versicherungsschutz mehr gewährt wird, ist die Prämie der Fondsrente gar nicht mehr so unrealistisch.

Will man nun nicht nur den finanziellen Aufwand Monat für Monat betrachten, sondern die Kosten des Risikoschutzes, kann man von der Summe der Beiträge (64 Euro x 12 Monate x 32 Jahre = 24.576 Euro) fairerweise noch das mögliche Kapital nach Ende des Versicherungs-schutzes gegenrechnen.

Hier werden bei einer Nullverzinsung Werte um 15.000 Euro ausgewiesen. Rechnet man die verbleibenden knapp 10.000 Euro wieder auf einen Monatsbeitrag herunter, so werden etwa 25 Euro pro Monat erreicht.

Und sollte die Fondsanlage gar nur eine durchschnittliche Verzinsung von drei Prozent pro Jahr erreichen, hätten Sie nach den Musterberechnungen sogar eine Risikolebensversicherung mit Beitragsrückgewähr.

Eine Sterbegeldabsicherung (ebenfalls mit Beitragszahlung bis 62 Jahre) würde im Vergleich übrigens etwa 20 Euro -für jeweils 10.000 Euro Versicherungssumme- kosten. (Quelle: VEMA)

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5.Auslandsreise:

Eine klassische Auslandsreisekrankenversicherung erfolgt in aller Regel zwar ohne Gesunheitsprüfung. Bei bestehenden Vorerkrankungen sollten Sie aber den Leistungsumfang der Versicherung sicherstellen und sich für Versicherer entscheiden, welche umfassenden Schutz für bereits bestehenden Diagnosen/Vorerkrankungen bieten.

Tatsächlich schließen einige Auslandskrankenversicherungen die Behandlungskosten im Rahmen einer Verschlechterung der Grunderkrankung („Notwendigkeit vorher absehbar“) aus ihrem Versicherungsschutz aus.

Damit es im Leistungsfall zu keinerlei Problemen kommt, empfehlen wir für alle chronisch kranken Kunden -also nicht nur Mukobetroffene-, sich vor Reiseantritt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Hausarzt ausstellen zu lassen.

Für Vielreisende und Kurzentschlossene – die sich nicht immer wieder Gedanken um den passenden Reiseschutz machen möchten- haben wir dieses Thema bereits in einem separaten Beitrag und den dazugehörigen Onlineabschlusslinks bereits zusammengefasst.

Wenn es sich um einen längeren Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Studiums, Au-pair, Praktikum o.ä. handeln sollte, Sie eine Reiserücktritts-Versicherung, Reisegepäck oder Reiseabbruch-Versicherung suchen, haben wir diese Themen HIER zusammengefasst:

Unsere Versicherer-Empfehlungen bei Auslandsreisen: HANSE-MERKUR Reiseversicherung und die ERGO (ehemals ERV-Europäische Reiseversicherung)

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6.allgemeiner Hinweis:

Eine Versicherung ist immer eine Wette. Unterscheiden sollte man hier zwischen existenzbedrohenden und verzichtbaren Risiken.

Leider erlebe ich es immer wieder, dass Menschen Ihr Auto, das Handy oder die Brille versichern und sich mehr Zeit bei der Konfiguration des nächsten Autos oder der Urlaubsbuchung machen – als sich die eingenen Versicherungsverträge von einem Profi -indiviuell- gegenüberstellen zu lassen!

(Marin Ostojic – GF CMO Makler)

Welche Sachversicherungen wir grundsätlich empfehlen:

  • Haftpflichtversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • ausreichende Wohngebäudeversicherung (bei Eigenheim)

Weiter nützliche TippsHinweise an die Eltern:

  1. Denken Sie bitte auch an Ihre eigene Arbeitskraftabsicherung! Diese beginnt in aller Regel nicht erst ab der Berufsunfähigkeit, sondern bereits ab dem 43.Tag ! Ab dann müssen Arbeitnehmer schon mit Einkommenseinbußen rechnen -Info-
  2. Überprüfen Sie Ihre eigene Pflegeversicherung! Egal wie alt man auch ist – an dieses Szenario denkt niemand wirklich gerne. Werten Eltern zum Pflegefall, bleibt als letzter Ausweg of nur die Unterbringung in einem Pflegeheim. Stichwort: Unterhaltszahlungen – „Kinder haften für Ihre Eltern!“ -Info-
  3. Ist Ihr Ruhestand finanziell abgesichert? -Info-
  4. Was-wenn doch mal was passiert? Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen. (Schadenersatzpflicht nach § 823 BGB ff). Mittlerweile ist neben dem Preisvergleich auch das Leistungsniveau der Premium-Tarife der verschiedensten Anbieter sehr hoch. Dennoch stellen wir auch hier immer wieder fest, dass gerade wichtige Leistungserweiterungen nicht – oder zumindest nicht optimal – mitversichert sind. Achten Sie in Ihrem Vertrag auf die Regelung der Schäden durch nicht deliktsfähige Kinder, der Forderungsaufalldeckung, Gefälligkeitsschäden und Mietsachschäden – um nur ein paar wenige aufzuzählen. -Info-
  5. „Recht haben – Recht bekommen!“ Nicht nur das Auto gegen Verkehrsrecht/solo versichern, sonder bei der Familienrechtsschutz darauf achten, dass die Privat-, Berufs- UND Verkehrsrechtsschutz greifen. Die richtige Privatrechtsschutz leistet auch für Rechtssreitigkeiten des privaten Lebens u.a. auch für den Sozial-Rechtsschutz (Bsp.: Unstimmigkeiten bei der Einstufung einer Schwerbehinderung) u.v.m. Für ca.200,- im Jahr ist somit nicht nur ihr Auto, sondern die gesamte Familie bei sehr guten Anbietern im deutschen Rechtsschutzmarkt versichert -Info-
  6. Risiko-LV der Eltern! Die Hinterbliebenenabsicherung (Witwen- & Waisenrenten) entnehmen Sie aus Ihrer letzten Renteninformation.
  7. Lassen Sie sich unabhängig beraten – und stellen Sie im Zweifel immer einen „Probeantrag“. Ein Makler ist dazu verpflichtet, im besten Interesse der Kunden zu handeln.

Ab wann müssen sich Eltern Gedanken um Vorsorgemaßnahmen ihrer Kinder machen?

Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht. Grundsätzlich macht es jedoch Sinn – sich mit der Thematik bereits sehr früh auseinander zu setzten. Dafür sprechen zahlreiche Argumente, weshalb auch Vorsorge im Kindesalter bereits ein wichtiger Bestandteil sein sollte.

Für alle Versicherungs- und Vorsorgeformen gilt das Gleiche:

Der rechtzeitige Abschluss schützt Versicherte und Angehörige vor einer finanziellen Überbelastung. Entstehende Versorgungslücken können geschlossen und eine optimierte Pflege sichergestellt werden.

Wie eingangs erwähnt – sobald es im Versicherungsmarkt wieder interessante Tarife/Optionen gibt, werden wir diese hier im Beitrag aktualisieren und den Mukoverband gesondert darüber informieren.

Gemeinsam Mukoviszidose besiegen!

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