Praxisausfallversicherung

LÄUFT IHR BETRIEB WEITER, WENN SIE AUSFALLEN? Eine Praxisausfallversicherung kann in solchen Fällen entscheidend sein.

Praxisausfallversicherung: Betrieb finanziell absichern, wenn der Inhaber ausfällt

Für Selbstständige, Praxisinhaber und Unternehmer ist die eigene Arbeitskraft häufig entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. Doch was passiert, wenn die zentrale Person krankheits- oder unfallbedingt für längere Zeit ausfällt?

Die Folgen können erheblich sein: Einnahmen gehen zurück oder fallen vollständig weg, während laufende Betriebskosten wie Miete, Gehälter, Leasingraten, Kredite und Versicherungsbeiträge weiterhin anfallen. Besonders für kleinere Unternehmen und Arztpraxen kann ein längerer Ausfall schnell zu einer existenziellen Belastung werden.

Was ist eine Praxisausfallversicherung?

Eine Praxisausfallversicherung soll den Betrieb finanziell unterstützen, wenn der Praxisinhaber oder Selbstständige aufgrund von Krankheit oder Unfall vorübergehend nicht arbeiten kann. Je nach Tarif und Vertragsgestaltung können laufende betriebliche Kosten abgesichert und finanzielle Einbußen während der Ausfallzeit abgefedert werden.

Häufig lassen sich auch Vertreterkosten mitversichern. Das ist beispielsweise für Arztpraxen relevant: Fällt der Praxisinhaber krankheitsbedingt aus, kann ein anderer Arzt als Vertreter eingesetzt werden. Die Versicherung kann – abhängig vom gewählten Versicherungsschutz – dazu beitragen, die Kosten für diese Vertretung zu tragen und den Praxisbetrieb aufrechtzuerhalten.

Das Ziel: Der Betrieb soll auch während der Abwesenheit des Inhabers handlungsfähig bleiben und Zeit gewinnen, bis dieser wieder gesund und einsatzbereit ist.

Warum ist eine Absicherung des Betriebsausfalls wichtig?

Bei inhabergeführten Unternehmen und Praxen lässt sich die zentrale Person häufig nicht kurzfristig ersetzen. Ein längerer Ausfall kann deshalb nicht nur die Liquidität belasten, sondern auch den Fortbestand des Betriebs gefährden.

Eine passende Praxisausfallversicherung kann dazu beitragen,

  • laufende betriebliche Kosten während des Ausfalls zu finanzieren,
  • finanzielle Engpässe zu reduzieren,
  • Vertreter- und Ersatzkosten abzusichern,
  • den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten,
  • Kunden- und Patientenbeziehungen zu schützen und
  • Arbeitsplätze zu sichern.

Damit geht es nicht allein darum, einen kurzfristigen Liquiditätsengpass zu überbrücken. Vielmehr kann die betriebliche Ausfallabsicherung ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge für Selbstständige und Praxisinhaber sein.

Praxisausfallversicherung oder Krankentagegeld?

Eine wichtige Abgrenzung besteht zum Krankentagegeld. Beide Versicherungen können bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit relevant sein, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele.

Das Krankentagegeld dient grundsätzlich dazu, das persönliche Einkommen während einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit abzusichern. Es steht damit vor allem die private finanzielle Absicherung des Versicherten im Mittelpunkt.

Eine Praxisausfallversicherung setzt dagegen beim Betrieb an. Die Versicherungsleistung kann – abhängig von den vertraglichen Vereinbarungen – zur Deckung betrieblicher Ausgaben und Ausfallkosten eingesetzt werden.

Auch die steuerliche Behandlung kann sich unterscheiden. Ob Beiträge und Versicherungsleistungen steuerlich als Betriebsausgaben beziehungsweise Betriebseinnahmen zu berücksichtigen sind, hängt von der individuellen Situation und der konkreten Vertragsgestaltung ab und sollte daher mit einem Steuerberater geprüft werden.

Für wen kann eine Praxisausfallversicherung sinnvoll sein?

Eine Praxisausfallversicherung kann insbesondere für Selbstständige, Freiberufler, Praxisinhaber und Unternehmer interessant sein, deren persönlicher Ausfall unmittelbare Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb hat.

Dabei sollten Sie sich nicht nur fragen:

„Wovon lebe ich, wenn ich krankheitsbedingt nicht arbeiten kann?“

Ebenso wichtig ist die Frage:

„Wie kann mein Unternehmen oder meine Praxis weiterlaufen, wenn ich ausfalle?“

Wer Verantwortung für Mitarbeiter, Kunden, Patienten und laufende finanzielle Verpflichtungen trägt, sollte dieses Risiko frühzeitig in die persönliche und betriebliche Vorsorgeplanung einbeziehen.

Praxisausfallversicherung individuell prüfen lassen

Welche Absicherung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Branche, der Unternehmens- oder Praxisstruktur, den laufenden Kosten und dem persönlichen Ausfallrisiko ab. Auch die Höhe und Dauer der gewünschten Absicherung sollten individuell betrachtet werden.

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Hinweis zum Titelbild: Das verwendete Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) mit ChatGPT erstellt und dient der visuellen Darstellung des Themas.

Neben unserem Hauptthema „Praxisausfall-Läuft Ihr Betrieb weiter, wenn Sie ausfallen?“, haben wir noch weitere interessante Themen in unserer August-Ausgabe Gewerbekunden -Newsletters für Sie zusammengefasst.

  • Altersvorsorgedepot – Neue Chancen für Selbstständige
  • Werkverkehr – Werkzeug und Co. sinnvoll absichern

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