Photovoltaikversicherung Vergleich 2026: Kosten & Online-Abschluss

Photovoltaikanlage versichern: Was kostet eine gute PV-Versicherung, welche Leistungen sind wichtig und worauf sollte man beim Vergleich achten? Eine Photovoltaikversicherung spielt dabei eine zentrale Rolle und bietet Schutz für Ihre Anlage.

Eine Photovoltaikanlage ist eine langfristige Investition. Damit Sie optimal geschützt sind, sollten Sie sich frühzeitig mit dem Thema Photovoltaikversicherung beschäftigen. Aus diesem Grund ist eine Photovoltaikversicherung besonders sinnvoll. Neben den Solarmodulen gehören heute häufig auch Wechselrichter, Batteriespeicher und eine Wallbox zur Anlage. Ein Schaden kann deshalb schnell mehrere tausend Euro kosten – zusätzlich kann während eines Ausfalls wertvoller Solarertrag verloren gehen.

Wir haben verschiedene Lösungen am Markt betrachtet und dabei insbesondere Preis, Leistungsumfang, technische Schäden, Ertragsausfall, Selbstbehalte und Zusatzleistungen miteinander verglichen.

Dabei sind uns im Preis-Leistungs-Bereich insbesondere die Helvetia und die Oberösterreichische Versicherung aufgefallen.

Für die Oberösterreichische stellen wir über unser VEMA-Deckungskonzept einen Online-Rechner zur Verfügung, über den die Prämie für die eigene Photovoltaikanlage berechnet werden kann.

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Nicht gewerbliche Anlagen kosten in der Regel unter 100EUR / Jahr im Versicherungsschutz!

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Photovoltaikversicherung Vergleich: Das Wichtigste auf einen Blick

KriteriumWorauf sollte man achten?
PreisWie hoch ist der Jahresbeitrag?
SelbstbehaltGibt es einen Selbstbehalt – und wie hoch ist er?
WechselrichterSind innere Betriebsschäden mitversichert?
BatteriespeicherIst der Speicher Bestandteil des Versicherungsschutzes?
ErtragsausfallWie lange und in welcher Höhe wird der Ausfall ersetzt?
WallboxIst die Ladestation mitversichert?
TierbissSind Kabel und elektrische Bauteile geschützt?
ÜberspannungSind Überspannung, Induktion und Kurzschluss versichert?
MontageGibt es eine Bau- und Montagedeckung?
VorschädenWelche Annahmerichtlinien gelten?

Wichtig: Nicht allein der günstigste Beitrag entscheidet. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Beitrag, Leistungsumfang und den individuellen Risiken der eigenen Anlage.

Was ist eine Photovoltaikversicherung?

Eine Photovoltaikversicherung schützt die Photovoltaikanlage gegen zahlreiche Schäden, die über eine reine Gebäudeversicherung oder andere bestehende Versicherungen möglicherweise nicht ausreichend abgedeckt sind.

Je nach Tarif können unter anderem versichert sein:

  • Photovoltaikmodule
  • Wechselrichter
  • Batteriespeicher
  • elektrische Bauteile
  • Verkabelung
  • Unterkonstruktion
  • Überspannung
  • Induktion
  • Kurzschluss
  • Sturm
  • Hagel
  • Frost
  • Schneedruck
  • Überschwemmung
  • Brand
  • Explosion
  • Tier- und Marderbiss
  • Bedienfehler
  • Ungeschicklichkeit
  • Vandalismus
  • bestimmte Material- und Ausführungsfehler
  • Ertragsausfall nach einem versicherten Sachschaden

Welche Risiken tatsächlich versichert sind, hängt vom jeweiligen Tarif und den zugrunde liegenden Versicherungsbedingungen ab.

Ist eine Photovoltaikversicherung sinnvoll?

Eine Photovoltaikanlage kostet häufig einen erheblichen Betrag. Gleichzeitig befinden sich zahlreiche empfindliche elektronische Komponenten im Einsatz.

Besonders relevant sind beispielsweise:

Wechselrichter:
Der Wechselrichter gehört zu den zentralen technischen Komponenten der Anlage.

Batteriespeicher:
Mit einem Speicher steigt der Wert der Gesamtanlage teilweise deutlich.

Wallbox:
Bei einer Kombination aus Photovoltaik, Speicher und Elektromobilität kommt eine weitere technische Komponente hinzu.

Ertragsausfall:
Bei einem versicherten Schaden kann nicht nur die Reparatur teuer werden. Während des Ausfalls kann gleichzeitig der erwartete Solarertrag fehlen.

Deshalb sollte eine Photovoltaikversicherung nicht nur anhand des Jahresbeitrags beurteilt werden.

Was kostet eine Photovoltaikversicherung?

Die Kosten hängen unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Leistung der Photovoltaikanlage
  • Versicherungssumme
  • Alter der Anlage
  • Standort
  • Montageort
  • Gebäudeart
  • Vorschäden
  • Anlagenart
  • vorhandener Batteriespeicher
  • Wallbox
  • gewünschter Versicherungsschutz
  • Selbstbehalt

Beim von uns betrachteten VEMA-Deckungskonzept der Oberösterreichischen wird eine Mindestprämie von 90 Euro netto für Versicherungssummen bis 36.500 Euro genannt.

Die tatsächliche Prämie sollte jedoch individuell berechnet werden.

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Über unseren VEMA-Rechner können die relevanten Daten der eigenen Anlage eingegeben und die Prämie berechnet werden.

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Photovoltaikversicherung ohne Selbstbehalt

Der Selbstbehalt ist ein wichtiger Punkt beim Vergleich.

Ein günstiger Jahresbeitrag kann weniger attraktiv sein, wenn im Schadenfall beispielsweise mehrere hundert Euro selbst getragen werden müssen.

Beim betrachteten VEMA-Deckungskonzept der Oberösterreichischen ist für Anlagen bis zu einer Versicherungssumme von 50.000 Euro ein Selbstbehalt von 0 Euro möglich.

Für höhere Versicherungssummen gelten andere Selbstbehalte.

Wechselrichter versichern: Warum ist dieser Punkt wichtig?

Der Wechselrichter ist für die Umwandlung des erzeugten Solarstroms verantwortlich und gehört zu den technisch wichtigen Komponenten einer Photovoltaikanlage.

Beim betrachteten VEMA-Deckungskonzept sind innere Betriebsschäden an Wechselrichtern und elektrischen Bauteilen bis 3.000 Euro vorgesehen. Zusätzlich wird ein Ertragsausfall bis 1.000 Euro genannt. Die entsprechende Deckung ist bis zu einem Anlagealter von zehn Jahren vorgesehen.

Gerade bei einer Photovoltaikversicherung sollte deshalb geprüft werden:

Sind innere Betriebsschäden des Wechselrichters versichert?

Ist der Batteriespeicher mitversichert?

Immer mehr Photovoltaikanlagen werden mit Batteriespeichern ausgestattet.

Der Versicherungsschutz sollte deshalb nicht nur auf die Module beschränkt sein.

Beim betrachteten VEMA-Deckungskonzept sind laut Produktdarstellung alle elektronischen Bauteile der Anlage einschließlich Akkumulatoren mitversichert.

Damit sollte bei einem Vergleich ausdrücklich geprüft werden, ob ein vorhandener oder später nachgerüsteter Batteriespeicher vom Versicherungsschutz erfasst wird.

Photovoltaikversicherung mit Wallbox

Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Elektroauto werden zunehmend gemeinsam genutzt.

Deshalb wird auch die Absicherung der Wallbox interessanter.

Beim betrachteten VEMA-Deckungskonzept ist eine zusätzliche Deckung für E-Ladestationen vorgesehen.

Die Produktdarstellung nennt eine beitragsfreie Entschädigung von bis zu 5.000 Euro auf erstes Risiko. Erhöhungen auf 10.000 oder 15.000 Euro sind möglich.

Ertragsausfall bei einer Photovoltaikanlage

Ein Schaden an einer Photovoltaikanlage kann zwei finanzielle Folgen haben:

  1. Die beschädigte Technik muss repariert oder ersetzt werden.
  2. Während des Ausfalls kann kein bzw. weniger Strom produziert werden.

Beim betrachteten VEMA-Deckungskonzept ist bei einer Betriebsunterbrechung aufgrund eines versicherten Sachschadens bei netzgekoppelten Anlagen eine Ertragsausfalldeckung von bis zu 360 Tagen vorgesehen.

Als Leistung werden 2,50 Euro je kWp ganzjährig angegeben.

Photovoltaikversicherung Vergleich: Helvetia oder Oberösterreichische?

Bei unserer Marktanalyse haben wir uns insbesondere mit der Helvetia und der Oberösterreichischen Versicherung beschäftigt.

Beide Lösungen können je nach Anlagensituation interessante Preis-Leistungs-Eigenschaften bieten.

Für einen fairen Vergleich sollte allerdings nicht nur der Jahresbeitrag betrachtet werden.

Entscheidend sind unter anderem:

  • Versicherungssumme
  • Selbstbehalt
  • technische Schäden
  • Wechselrichter
  • Batteriespeicher
  • Ertragsausfall
  • Wallbox
  • Montage- und Demontagekosten
  • Vorschäden
  • Alter der Anlage
  • Annahmerichtlinien
  • Zusatzleistungen

Unser Preis-Leistungs-Favorit

Im Rahmen unserer eigenen Marktanalyse gehört die Oberösterreichische mit ihrem VEMA-Deckungskonzept zu den für uns besonders interessanten Lösungen im Preis-Leistungs-Bereich.

Ausschlaggebend sind dabei nicht nur die Prämie, sondern insbesondere die Kombination verschiedener Leistungen.

Dazu gehören unter anderem:

  • innere Betriebsschäden
  • Ertragsausfall
  • Batteriespeicher
  • Wallbox
  • Bau- und Montagedeckung
  • Mietkosten für Wechselrichter
  • möglicher Verzicht auf den Selbstbehalt bis 50.000 Euro Versicherungssumme
  • weitere Zusatzleistungen des Klima-Pro-Pakets

Oberösterreichische Photovoltaikversicherung: Die wichtigsten Leistungen

Bau- und Montagedeckung

Für die Bau- und Montagephase ist eine Deckung bis zu einem Jahr vorgesehen.

Innere Betriebsschäden

Innere Betriebsschäden an Wechselrichtern und elektrischen Bauteilen sind bis zu 3.000 Euro vorgesehen.

Batteriespeicher

Elektronische Bauteile einschließlich Akkumulatoren sind mitversichert.

Ertragsausfall

Bei einem versicherten Sachschaden kann der Ertragsausfall bei netzgekoppelten Anlagen bis zu 360 Tage berücksichtigt werden.

Wallbox

Für E-Ladestationen ist eine zusätzliche Deckung vorgesehen.

Selbstbehalt

Für Anlagen bis zu einer Versicherungssumme von 50.000 Euro kann ein Selbstbehalt von 0 Euro möglich sein.

Tierbiss

Schäden durch Marder bzw. Tierbiss können versichert sein.

Überspannung

Überspannung, Induktion und Kurzschluss gehören zu den in der Produktdarstellung genannten versicherten Risiken.

Welche Schäden können bei einer Photovoltaikanlage entstehen?

Die VEMA-Landingpage nennt verschiedene konkrete Schadenbeispiele.

Dazu gehören unter anderem Schäden an Wechselrichtern durch Spannungsschwankungen, beschädigte Solarmodule, Diebstahl sowie Marderschäden an der Verkabelung.

Gerade der Marderschaden zeigt, dass nicht nur große Unwetter ein Risiko darstellen: Schon relativ kleine Beschädigungen an der Verkabelung können dazu führen, dass eine Anlage vorübergehend nicht funktioniert.

Photovoltaikversicherung online abschließen

Wer seine Photovoltaikanlage versichern möchte, kann die Prämie über unseren VEMA-Rechner direkt online berechnen und abschließen.

Dafür werden unter anderem Angaben zu folgenden Punkten benötigt:

  • Leistung der Anlage
  • Versicherungssumme
  • Baujahr
  • Anlagenart
  • Standort
  • Montageort
  • Bauart des Gebäudes
  • Vorschäden
  • E-Ladestation bzw. Wallbox
  • Vertragslaufzeit

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Die Berechnung erfolgt über unsere VEMA-Landingpage mit dem Deckungskonzept der Oberösterreichischen Versicherung.

Sie möchten die Tarifierung nicht selbst durchführen?

Wenn Sie bei der Auswahl unsicher sind oder eine besondere Anlagensituation vorliegt, übernehmen wir die Tarifierung gerne persönlich.

Photovoltaikversicherung: Häufige Fragen

Wie viel kostet eine Photovoltaikversicherung?

Die Kosten hängen von der individuellen Anlage und dem gewählten Versicherungsschutz ab. Beim betrachteten VEMA-Deckungskonzept beträgt die Mindestprämie 90 Euro netto bis zu einer Versicherungssumme von 36.500 Euro.

Ist eine Photovoltaikversicherung Pflicht?

Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer separaten Photovoltaikversicherung besteht nicht. Ob eine Versicherung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation und dem bestehenden Versicherungsschutz ab.

Ist der Wechselrichter mitversichert?

Beim betrachteten VEMA-Deckungskonzept sind innere Betriebsschäden an Wechselrichtern und elektrischen Bauteilen bis 3.000 Euro vorgesehen.

Ist der Batteriespeicher versichert?

Beim betrachteten Konzept sind elektronische Bauteile einschließlich Akkumulatoren mitversichert.

Ist die Wallbox versichert?

Für E-Ladestationen ist eine zusätzliche Deckung vorgesehen. Die Produktdarstellung nennt bis zu 5.000 Euro auf erstes Risiko beitragsfrei.

Gibt es eine Photovoltaikversicherung ohne Selbstbehalt?

Beim betrachteten VEMA-Deckungskonzept ist für Anlagen bis 50.000 Euro Versicherungssumme ein Selbstbehalt von 0 Euro möglich.

Wie lange wird ein Ertragsausfall ersetzt?

Beim betrachteten Konzept ist bei einem versicherten Sachschaden einer netzgekoppelten Anlage eine Ertragsausfalldeckung bis zu 360 Tage vorgesehen.

Kann ich eine Photovoltaikversicherung online berechnen?

Ja. Über den VEMA-Rechner können die Daten der Photovoltaikanlage eingegeben und die Prämie berechnet werden.

Sind ältere Photovoltaikanlagen versicherbar?

Das hängt unter anderem vom Alter, Zustand, Vorschäden und den Annahmerichtlinien des jeweiligen Tarifs ab. Bei bestimmten Anlagen kann eine individuelle Risikoprüfung erforderlich sein.

Unser Fazit: Welche Photovoltaikversicherung ist empfehlenswert?

Eine gute Photovoltaikversicherung sollte nicht allein nach dem günstigsten Jahresbeitrag ausgewählt werden.

Wichtiger ist das Zusammenspiel aus:

Preis + Leistungsumfang + Selbstbehalt + technische Deckung + Ertragsausfall.

In unserer Marktanalyse sind uns insbesondere die Helvetia und die Oberösterreichische Versicherung im Preis-Leistungs-Bereich aufgefallen.

Das VEMA-Deckungskonzept der Oberösterreichischen bietet dabei unter anderem interessante Leistungen für Wechselrichter, Batteriespeicher, Ertragsausfall und Wallbox.

Wer die konkrete Prämie für seine eigene Photovoltaikanlage ermitteln möchte, kann den Online-Rechner direkt nutzen.

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Stand: August 2026

Die genannten Leistungen und Prämien beziehen sich auf die zum Zeitpunkt der Erstellung verfügbaren Informationen. Versicherungsbedingungen, Beiträge und Annahmerichtlinien können sich ändern. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Versicherungsbedingungen und das individuelle Angebot. Die Darstellung dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Versicherungsberatung.

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